Internationaler Steuerberater

Allgemein

Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als bloß das Übergehen von Vermögen. Es geht vor allem darum, in wie weit Vermögen zu Lebzeiten des Schenkers oder erst in dem Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll sowie welche steuerlichen Folgen dabei ausgelöst werden. Es können bspw. bei größeren Vermögen manche Vermögensteile innerhalb der Familie im Vorhinein zu Lebzeiten des Schenkers Kapital den genannten Menschen übermittelt ebenso wie die Freibeträge genutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann dann hierzu in keinster Weise mehr zum Thema werden. Wer seine Vermögensnachfolge bei seinem Tode durch letztwilliger Verfügung, notariell oder schriftlich, steuern will, sollte Wissen darüber besitzen, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht unbedingt dem Bürgerlichen Recht folgt und dass der gesetzliche Güterstand enorme Gestaltungsspielräume bereitstellt., Arbeitstätigkeiten, bei denen Geld heraus springt, das versteuert werden sollte, jedoch trotzdem gar nicht versteuert wird, nennt man „Schwarzarbeit“. Das damit entstehende Geld wird einfach ausgedrückt „Schwarzgeld“ genannt. Diese Einnahmen werden meistens in der unternehmerischen oder freiberuflichen Arbeit erworben. Ebenso Vermögenswerte, deren Zinsen keinesfalls versteuert werden, werden als Schwarzgeld betitelt. Schwarzarbeit und das Besitzen seitens Schwarzgeld ist eine ernsthafte Straftat und kann äußerst enorme Geld- ebenso wie Freiheitsstrafen kreiere. Viele Eigentümer seitens Schwarzgeld legen ihr Geld aus dem Grund in ausländischen Konten an, besonders gerne in der Schweiz, weil sie auf diese Weise ihr Geld auf dem schweizer Bankkonto verbergen können sowie auf diese Art keine Steuern ans deutsche Behörde auszahlen sollen., In dem Jahr 2002 kam es zu einem Fall im Bereich Steuerhinterziehung. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde zu dem Moment zu zwei Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt. Das Strafgericht verurteilte den Mann außerdem zu einer Geldbuße von 300.000€ und zusätzlich sollte Becker 200.000€ Geldbuße als Bewährungsauflage an unterschiedliche soziale Institutionen blechen. Boris Becker hatte in den Jahren 1991 bis 1993 zwar auf Papier den Wohnsitz in dem Monaco, allerdings war sein tatsächlicher Wohnsitz in München. Boris Becker war sich im Klaren darüber, dass er hierdurch in der Bundesrepublik voll steuerpflichtig gewesen ist, dennoch hat er dem Fiskus seine Münchner Wohnung vorenthalten., Stets bevor die Außenprüfung geschieht, sollte der zu prüfende sämtliche buchhalterischen Beweise zusammenstellen. Dies inkludiert alle Betriebsausgaben, Ausgangsrechnungen, Gewinnermittlungen, Kontoauszüge oder das Fahrtenbuch. Diese Unterlagen müssen auch auf Ordnungsmäßigkeit, Lückenlosigkeit ebenso wie auf eine deutliche wie auch klare Struktur gechecked werden, da sonst der Entzug riskiert werden kann. Die Überreichung der Informationen kann jedoch ebenfalls bei dem Finanzamt unmittelbar erfolgen, was heißt, dass da dann ebenfalls die Betriebsprüfung geschieht. Das bietet sich insbesondere für Geschäftsführer an, die oft unterwegs sind. Falls der zu prüfende über persönliche Firmenräume verfügt, findet die Außenprüfung in der Regel dort statt, da sich der Kontrolleur demzufolge unmittelbar vor Ort eigenen Impressionen verschaffen kann., In den letzten Jahren ist es zu einem Handel von Steuer-CDs gekommen. Auf diesen CDs waren Information von Bankgesellschaften über deren Kunden gesichert. Meistens kamen die CDs von ausländischen Konten und boten z. B. dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden sowie Informationen zu Konten von deutschen Firmenkunden. Die CDs verfügen über einen enormen Preis, welchen die deutschen Ordnungshüter freudig zahlen. Denn durch die Daten auf den CDs haben sie eine Übersicht auf die Finanzlage der Kunden wie auch können folglich registrieren, welche Deutschen ihr Kapital auf im Ausland ansässigen Konten tarnen und somit Steuern hinterziehen. Während die allererste CD, welche 2006 seitens Bundesnachrichtendienst erworben worden ist und 4,6 Millionen € gekostet hat, lag eine CD preislich inzwischen lediglich weniger als eine Million Euro. Das hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs keinesfalls noch so hoch ist, wie vor ein paar Jahren, da es in Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt.%KEYWORD-URL%