Luftfracht

Allgemein

Seit dem 2. Weltkrieg wurden verstärkt Transportflugzeuge entwickelt ebenso wie genutzt, zunächst zu militärischen Nutzen, anschließend selbst zu wirtschaftlichen und humanitären Zwecken. Nichtsdestotrotz werden circa fünfzig % des globalen Warenverkehrs bis heute in Passagierflugzeugen transportiert, sodass es im Regelfall keinerlei sichtbare Kategorisierung in Passagierflughäfen und Frachtflughäfen existiert, stattdessen diese bloß als Endhaltestelle voneinander abgesondert sind. Um als Luftfracht zu gelten, müssen die Güter durch die Luft und mit einem gültigen Luftfrachtbrief transportiert werden. Vor allem die Zunahme am Warenaustausch verderblicher ebenso wie aktueller Waren förderte die Luftfracht, die bis heute ein starkes Wertzuwachs erfährt. Den friedlichen zivilen Luftverkehr reglementiert eine ganze Reihe an Verträgen und Abkommen, zumal ja die internationalen Flüge über unterschiedliche Hoheitsgebiete zur Folge haben. Logistik ebenso wie Organisation des globalen Luftfrachtverkehrs regelt ein Zusammenschluss unterschiedlicher Airlines., Der Luftfrachtvertrag kongruiert einem Werkvertrag entsprechend anderen Beförderungsverträgen. Er ist in seiner Prägung frei bestimmbar sowie könnte auch in mündlicher Form Validität aufweisen. Zumal ja die Luftfracht weltweit grenzüberschreitend fungiert, kommen unterschiedliche staatliche Rechtsformen zum Tragen. Zur Vereinfachung und um Kontroverse zu vermeiden, gelten selbst bei der Luftfracht zahlreiche internationale Abmachungen. Die für die internationale Luftfracht wesentlichen sind das Warschauer Abkommen und das Montrealer Übereinkommen, die vorwiegend Haftungsfragen klären. Kann das zur Verwendung kommende Abkommen die Streitfrage nicht klären,kommen die nationalen Richtlinien in diesen Fragen zum Tragen. Welches Land dann die Rechtshoheit hat, ist im Sonderfall zu klären., Die IATA (International Air Transport Association) ist seit 1945 der Dachverband internationaler Airlines sowie zuständig für die Standardisierung des Fahrgast- und Frachtverkehrs in der Luft. Dazu zählen bei weitem nicht ausschließlich einförmige Normen und Maßangaben, stattdessen auch international selbe Begrifflichkeiten sowie Abrechnungssysteme für sowie auf Frachtpapieren. Unter dem Strich müssen mittel- sowohl auf lange Sicht alle Abfertigungsschritte konsolidiert werden. Die Mitglieder der IATA müssen aus einem UNO-Mitgliedsstaat abstammen und einen veröffentlichten Flugplan für Luftfracht sowohl / oder Passagierverkehr vorlegen können. Zur geeigneteren Verständigung hat die IATA die Welt in Konferenzgebiete eingeteilt, 3 an der Anzahl. Die Grenzlinien verlaufen hier im Prinzip in Nord-Süd-Route. Das allererste Gebiet beinhaltet USA sowie Grönland, das 2. Europa, Afrika und Teile des Nahen Ostens. Das dritte Konferenzgebiet binden die übrigen Teile Asiens wie auch Australien mit ein. Um die Interessen der IATA an die beteiligten wirtschaftlichen Partner und Betriebe weiter zu reichen sowie für ihre Sicherung zu sorgen, ernennt die IATA Fluggesellschaften zu autorisierten IATA-Agenturen., Die Luftfracht bietet gegenüber dem Transport auf dem Land- oder Schiffahrtsstraße unterschiedliche entscheidende Vorzüge. Auf mittellangen und langwierigen Strecken ist es das schnellste und statistisch gesehen ebenfalls das sicherste Transportmittel, vor allem für verderbliches und besonders teures Ladegut. Zudem bietet das Flugzeug als Transportmittel eine sehr angemessene Planungssicherheit, denn die Flugpläne werden in der Regel genau eingehalten und eine lange Lagerung entfällt durch einen gutdurchgeplanten sofortigen Weitertransport. Darüber hinaus besteht im Direktvergleich zum Transport auf Land und Wasser auf längeren Routen eine wahrnehmbar geringere Kapitalbindung durch die Zeiteinsparung. Speziell lebende Tiere und Pflanzen sowie Nahrungsmittel werden in der Regel pausenlos per Luftfracht transportiert, ebenso Luftpost, Hilfsgüter und termingebundene Artikel., Eines der wesentlichen Dokumente im Luftfrachtverkehr ist der Luftfrachtbrief, im globalen Sprachgebrauch AWB (Air Waybill). Selbst sofern er im Montrealer Übereinkommen nicht mehr in einer vorgesehenen Gestalt unabdingbar ist, erfüllt er überaus beachtenswerte Funktionen. Der AWB fungiert als Beweis für den generierten Arbeitsauftrag sowohl den verhandelten Werkvertrag sowohl ist eine Empfangsbestätigung für die Airline. Darüber hinaus kann der AWB auch als Rechnung für den Auftraggeber / Absender dienen und ist zur Vorlage bei dem Zoll sowie zur Anwendung als Transportversicherungsschein berechtigt., Die „Sieben Freiheiten des Luftverkehrs“ finden nicht einzig im Passagierverkehr und Teilen des Militärbereichs Anwendung, statt dessen vor allem auch in solcher Luftfracht. Sie bauen aufeinander auf und vermögen je nach Staatenkombination verschieden weitläufig geöffnet sein. Prinzipiell gilt für Mitgliedsländer der weltweiten Luftverkehrsorganisation ICAO das Anrecht, den Luftraum eines anderen Mitgliedsstaates mangels Landung mit zivilen Apparaturen zu überfliegen. Eine Erweiterung dieses Rechts wäre die Zwischenlandung zu technischen Absichten, beispielsweise um Treibstoff zu fassen oder das Personal zu verändern. Die dritte sowohl vierte Freiheit wären das Aufnehmen sowohl Absetzen von Fahrgästen aus dem Herkunftsland der Maschine beziehungsweise. die Rückbildung dorthin. Das Anrecht als fremdländische Luftverkehrsgesellschaft auch binnen sowohl mitten unter Drittstaaten Luftfracht betreiben zu dürfen, bedarf ausgiebiger Vertragsverhandlungen unter diesen Ländernund gelangt in der Regel allein zu einer Nutzung, sofern nach wie vor eine Konnektivität zu dem Heimatland besteht sowie dieses im Bereich des Fluges ebenfalls angesteuert wird. Diese Unabhängigkeit gilt beispielsweise für Airlines aus EU-Länder binnen der Europäischen Union. Die „Sieben Freiheiten des Luftverkehrs“ gelten allein bei den Linienverkehr, bei Charterflügen kommen andere Bestimmung zum Einsatz., In der Auflistung der bedeutensten Seehäfen der Welt besetzt China seit einigen Jahren die vorderen Plätze mit einem klaren Abstand. Im Prinzip versuchen weltweit die großen Hafenstandorte ihre Infrastruktur und Warenwirtschaft tunlichst weitläufig zu verbessern, um Wettbewerbern gegenüber im Vorteil zu sein. Besonders in Europa, wo die Hafenstandorte teilweise einzig wenige 100 Km voneinander entfernt sind, kann der geografische Nutzen lediglich begrenzt zum Tragen gelangen. Vor allem ein schneller Warenumschlag ebenso wie kurze Liegezeiten sind daher neben der Aufnahmekapazität unbedingt von Vorteil. Nur durch Investitionen kann sich ein Standort, der bis dato optimale Bedingungen bot, auch langfristig im Wettbewerb befestigen. Neben den Hafenstandorten, kämpfen auch die Reedereien um Arbeitsaufträge und eine möglichst enorme Rentabilität. Wer kann, investiert in immerfort größere Schiffe. Währenddessen sich die Häfen schon auf die Mega Carrier mit immer mehr TEU einstimmen und entsprechende Strecken und Liegeplätze gestalten, übertrumpfen sich die Schiffsbauer bei weitestgehend allen nagelneuen Stapellauf anhand eine immer höhere Ladekapazität. Es ist dennoch fraglich, wie lange der Markt dieses Wachstum mitmacht,bevor vorerst die kleineren Reedereien vor dem Preis- ebenso wie Kapazitätenkampf kapitulieren müssen.