Steuerkanzlei Hamburg

Allgemein

Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als bloß das Kontrollieren des Vermögens. Es geht insbesondere darum, in wie weit Vermögen zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst in dem Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll und welche steuerlichen Folgen angesichts dessen ausgelöst werden. Es können bspw. bei größeren Kapitalverhältnissen bestimmte Vermögensteile innerhalb der Familie im Voraus zu Lebzeiten des Schenkers Vermögen den angegebenen Personen übermittelt wie auch die Freibeträge genutzt werden. Die Erbschaftsteuer kann hierbei hierzu keinesfalls mehr fällig werden. Wer die Vermögensnachfolge im Falle des Todes anhand letztwilliger Verfügung – notariell oder schriftlich – regeln möchte, muss Wissen darüber verfügen, dass das Erbschaftsteuerrecht keineswegs zwangsläufig dem Bürgerlichen Recht folgt wie auch dass der gesetzliche Güterstand enorme Gestaltungsspielräume eröffnet., Immer ehe die Außenprüfung geschieht, sollte die zu testende Person alle buchhalterischen Belege zusammenstellen. Das beinhaltet sämtliche Betriebsausgaben, Gewinnermittlungen,Kontoauszüge oder Ausgangsrechnungen. Jene Unterlagen müssen auch auf Ordnungsmäßigkeit, Gesamtheit und auf eine erkennbare betriebliche Veranlassung überprüft werden, weil sonst der Entzug riskiert werden kann. Eine Aushändigung der Daten kann allerdings auch bei dem Finanzamt direkt stattfinden, was heißt, dass dort dann auch die Betriebsprüfung stattfindet. Dieses Angebot eignet sich vor allem für Manager, welche häufig auf Tour sind. Wenn die zu kontrollierende Person persönliche Ausstellungsräume besitzt, geschieht die Außenprüfung des Öfteren dort, da sich der Inspektor folglich direkt vor Ort einen eigenen Eindruck verschaffen kann., Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Delikten gegen das Steuerrecht. Dies beinhaltet gerade die Hinterziehung von Steuern. Sofern ein Verstoß gegen das Steuerrecht herauskommt, drohen enorme Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Wie hoch die Strafmaßnahme ist, hängt unter anderem von dem Grad des Verstoßes ab. Bei der Steuerhinterziehung bis 50.000 Euro erhält man eine Geldstrafe. Ab 50.000€ sollte man mit einem Freiheitsentzug, der ebenso auf Bewährung ausgesetzt werden kann und ggf. mit einer weiteren Geldbuße rechnen. Ab 100.000€ steht einem die selbe Strafart wie bei ab 50.000 Euro bevor, jedoch wäre die Freiheits- ebenso wie Geldstrafen um einiges größer. Im Zuge einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000 Euro kommt es ebenso zu einer Gefängnisstrafe, die allerdings meistens keineswegs auf Bewährung ausgesetzt wird. Ebenfalls hier kann ggf. eine zusätzliche Geldstrafe hinzukommen. Außerdem müssen die hinterzogenen Steuern nachgezahlt werden. Nach fünf Jahren verweht die Hinterziehung von Steuern, im Zuge der neuen gewerblichen Steuerhinterziehung verjährt jene erst nach 10 Jahren., Wer also doch anständig sein und reinen Tisch machen will, sollte dem Finanzamt eindeutige Daten darstellen. Das Anzeichen auf potentielle Konten in der Schweiz reicht nicht aus. Personen die Steuern hinterziehen müssen alle Einkünfte gründlich ermitteln ebenso wie für jedes hinterzogene Jahr eine Steuererklärung anfertigen. Wenn die Handlung dem Finanzamt nach wie vor nicht bekannt ist, leitet es ein Ermittlungsverfahren ein. Sofern die Tat bereits ans Licht kam, dann ist eine Selbstanzeige ausgeschlossen, diese Anzeige hat das Finanzamt dann schon längst getätigt. Der Schwarzgeldbesitzer muss dem Finanzamt überwiegend innerhalb einer Frist von einem Monat die hinterzogenen Steuern wie auch sechs Prozent Zinsen pro Jahr nachreichen. Welche Person das nicht schafft, sollte mit dem Strafverfahren sowie weiteren Kosten rechnen., In den letzten Jahren kam es zu einem Handel von Steuer-CDs. Auf den CDs waren Daten von Bankgesellschaften über ihre Kunden gespeichert. Im Normalfall sind die CDs von im Ausland ansässigen Konten gekommen und boten bspw. dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden sowie Informationen zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs verfügen über einen enormen Preis, welchen die deutschen Ordnungshüter gewiss zahlen. Denn durch die Daten besitzen sie eine Übersicht auf die Finanzlage der Kunden und können infolgedessen herausfinden, welche Deutschen ihr Kapital auf ausländischen Konten verstecken und angesichts dessen Steuern hinterziehen. Während die erste CD, die 2006 von Bundesnachrichtendienst erworben worden ist, 4,6 Millionen Euro gekostet hat, kostet eine CD inzwischen weniger als eine Million Euro. Das hängt davon ab, dass die Nachfrage der CDs keineswegs noch so hoch ist, wie noch vor einigen Jahren, weil es in Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt., Der Prozess vor dem Finanzgericht ist nicht gebührenfrei. Genauer gesagt entstehen nach den Bestimmungen des Gerichtskostengesetzes ein paar Kosten, die sich am Streitwert orientieren. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 aktiviert worden ist, wurden unter anderem auch die Gerichtsgebühren als auch der Mindeststreitwert auf 1500€ angehoben, so dass die Verfahrensgebühr 284 Euro beträgt. Mit Wirkung von dem 16/07/2014 wurden die §§ 22, 23, 51, 52, 63 und die Anlage 1 zu dem Gerichtskostengesetz umgeschrieben. Dies hat zur Folge, dass ebenso in Situationen wo Leute Kindergeld berufen advers der zwischenzeitlichen Praxis nochmals ein Vorschuss erhoben wird. Der vorfällige Beitrag wird generell nach dem tatsächlichen Streitwert erhoben, sofern dieser sich bei Klageeingang eindeutig ebenso wie unmittelbar aus der Anklage ergibt. Andernfalls wird die Gebühr nach dem Mindeststreitwert anfällig.